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Mithilfe von Didomi können Sie TCF v2.1-konforme Einwilligungen einfach einholen

Januar 20, 2021 by Yannig Roth

Ab dem 31. Januar wird die zweite aktualisierte Version des Transparency and Consent Framework (TCF v2.1) die vorgehende Version 2.0 absetzen. Wir haben intensiv daran gearbeitet, unseren Kunden die Einrichtung ihrer TCF v2.1-konformen Einwilligungserklärungen im Web und auf AMP zu ermöglichen. Sie können das nun über die Konsole umsetzen. Was hat sich geändert? Wie können Sie einfach auf die TCF Version 2.1 wechseln? Lesen Sie weiter und erfahren Sie es.

 

Zusammenfassung 

 

 


 

Warum ist die TCF Version 2.1 notwendig? 

 

Das kann schon etwas Verwirrung stiften. „TCF Version 2.1? Wurde nicht erst kürzlich über  TCF Version 2 entschieden?“. Das stimmt allerdings!

 

Im April kündigte das IAB die Veröffentlichung des Transparency Consent Framework 2.0 an. Dieses sieht die Einhaltung von Datenschutzvorschriften durch einheitliche Regelungen zur Verarbeitung personenbezogener Daten oder zum Zugriff und die Speicherung von Informationen wie Cookies, Advertising-IDs, Geräte-IDs und anderen Tracking-Technologien vor.

 

Auch wenn sich die Fristen aufgrund der Covid-19-Pandemie etwas verzögerten, haben Unternehmen mit der Umstellung von TCF Version 1 auf TCF Version 2 begonnen. Sogar der Tech-Gigant Google kündigte an, auf dieses Framework zu wechseln.

 

Das schuf wiederum einen Anreiz für Publisher, den Übergang auch durchzuführen. Um Ihnen die nötigen Änderungen aufzuzeigen und einen reibungslosen Umstieg zu ermöglichen, haben wir eine Checkliste erstellt, mit der Sie Schritt für Schritt auf das TCF v2 wechseln können

 

Allerdings hat eine kleine deutsche Firma namens Planet 49 einen Strich durch die Rechnung gemacht …

 

Worum geht es im Fall Planet 49? 

 

Planet 49 ist ein deutscher Online-Lotteriedienst, welcher auf seiner Anmeldeseite zwei vorab angekreuzte Zustimmungskästchen verwendete. Das klingt vielleicht unbedeutend, es hat aber eine hitzige Diskussion entfacht, in der Datenschutzbeauftragte klare Antworten auf drei wesentliche Fragen forderten:

 

  • Ist eine Einholung von Cookie-Einwilligungen durch vorab angekreuzte Kästchen rechtskonform?

  • Welche Cookie-Informationen sollten dem User bereitgestellt werden, um eine wirksame Zustimmung zu erhalten?

  • Sollte Consent nur für Cookies gesammelt werden, die zum Lesen oder Aufrufen personenbezogener Daten genutzt werden?

 

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in einem rechtskräftigen Urteil festgelegt, dass vorab angekreuzte Einwilligungskästchen sowie die Bündelung von Datenerfassungszwecken keine wirksame Zustimmung ermöglichen. Dies gilt sowohl für personenbezogene als auch nicht-personenbezogene Daten.

 

Nutzer sollen außerdem vor deren Einwilligung über das Ablaufdatum der Cookies und involvierte Drittanbieter, die Cookies auf der Webseite platzieren oder lesen, informiert werden.

 

Eine gültige Einwilligung setzt nach Urteil des EuGH „ein aktives Verhalten mit eindeutigem Ziel“ voraus. Das setzt dem Scrollen oder fortgesetzten Browsen als Zustimmungsart endgültig ein Ende (Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in unserem Artikel zum Fall Planet 49.).

 

Infolge des Urteils hat das IAB im Rahmen des Transparency and Consent Framework eine Abänderung ihrer Richtlinien veranlasst. Die vorgesehenen Änderungen aufgrund des Planet49-Urteils sind darin berücksichtigt. Deshalb gibt es jetzt das TCF v2.1. 

 

Was sind die wichtigsten Änderungen bei TCF v2.1?

 

Die Richtlinien zur TCF Version 2.1 fordern Folgendes:

 

  1. TCF-Anbieter müssen die maximale Speicherdauer von Cookies auf Geräten angeben.

  2. CMPs sind verpflichtet, Auskunft über die Verwendung anderer Methoden zur Aufbewahrung oder zum Zugriff auf Informationen (z. B. lokale Speicherung, IndexedDB etc.) zu geben.

  3. TCF-Anbieter müssen die auf Geräten gespeicherten Daten mit ihrer Kennung, Gültigkeitsdauer, Domain, Art und Zweck auflisten.

 

Wie sehen diese Änderungen in der Didomi-Konsole aus?

 

Unser Team hat intensiv daran gearbeitet, diese aktualisierten Richtlinien in unserer Konsole umzusetzen, und dadurch wurde die Consent Management Platform (CMP) von Didomi TCF v2.1-konform. Unsere Consent-Hinweise erfüllen die Anforderungen der TCF Version 2.1 und geben Informationen zu jedem Anbieter an.

 

Für Kunden von Didomi ist der Übergang auf das neue, aktualisierte Transparency & Consent Framework in der Didomi-Konsole einfach umzusetzen.

 

Die CMP entdecken

 

 

Wie Sie im obigen Screenshot sehen können, können Benutzer individuelle Präferenzen für jeden aufgelisteten Partner abgeben. Wenn der User auf den Partnernamen klickt, erhält er weitere Informationen darüber, was dieser Anbieter macht, welche Daten gesammelt werden und wie diese genutzt werden. Die Art, die Domain, das Ablaufdatum und die Zwecke sind klar angegeben.

 

Die CMP entdecken

 

Wie erreiche ich TCF v2.1-Konformität? 

 

Gute Neuigkeiten! Wenn Sie ein Kunde von Didomi sind, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen.

 

Die Einwilligungserklärungen für Web und AMP wurden automatisch aktualisiert, um die zweite Version des Framework zu erfüllen. Sie müssen technisch gesehen keine weiteren Schritte unternehmen.

 

Stellen Sie nur sicher, dass Sie Ihre Apps für Mobilgeräte (Android und iOS) und für Unity aktualisiert haben und die folgenden Versionen unserer SDKs nutzen:

 

  • Android SDK 1.30.0 (oder neuer)

  • iOS SDK 1.42.0 (oder neuer)

 

Abgesehen davon sind Sie fertig!

 

Damit wir volle TCF-Konformität gewährleisten, wird die TCF-Integration für ältere SDK-Versionen, als die oben aufgeführten Versionen, automatisch zu einem späteren Zeitpunkt deaktiviert.

 

Sie sind noch kein Kunde von Didomi, möchten aber die Vorgaben des TCF v2.1 erfüllen? Es bleibt noch etwas Zeit bis zum 31. Januar, um auf die aktuelle Version des TCF umzusteigen

 

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, um zu erfahren, wie Sie mit Didomi einen raschen und reibungslosen Übergang zum aktualisierten Framework schaffen können.

 

Wir helfen Ihnen gerne! 

 

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