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Marketing: 17 Beispiele für die Gestaltung von Cookie-Bannern

September 4, 2020 by Yannig Roth

Verwaltet Ihr Unternehmen personenbezogene Daten von Nutzern? Dann müssen Sie auf Ihrer Webseite ein Cookie-Banner installieren. Damit bitten Sie Ihre Nutzer, um Erlaubnis, Ihre Daten zu verarbeiten. Allerdings reicht ein einfaches Informationsbanner nicht immer aus. Mit Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) im Mai 2018 haben sich die Vorschriften in diesem Bereich geändert. 

 

Ebenso wichtig ist es, die Einwilligungsrate zu optimieren, d. h. den Anteil der Internetnutzer, die Ihnen erlauben, Cookies auf Ihren Endgeräten zu hinterlassen (denn ohne Einwilligung, keine Datenerfassung). Das ist eine große Herausforderung, der wir uns stellen müssen!

 

Wie schaffen Sie es also, dass sich das Einverständnis zu Cookies aus Sicht Ihrer Benutzer lohnt? Didomi präsentiert 17 Marken, die Ihre Cookie-Einwilligungsbanner individuell gestalten.

 

 

Überblick : 

 



 

Einführung zur Einwilligung und Cookies

 

Der Benutzer betrachtet sie vielmehr als Beobachter, die persönliche Daten speichern, oft ohne Einwilligung. Zu diesem Zweck hat die EU im Jahr 2018 die bekannte DSGVO eingeführt. Diese verpflichtet alle Webseiten und Apps, die Cookies verwenden, die Zustimmung Ihrer Nutzer einzuholen, bevor sie deren Daten erfassen und speichern.

 

Es kommt also darauf an, Ihre Benutzer um Ihre Einwilligung zu Cookies zu ersuchen, sei es in Form eines Banners, eines vollen Fensters oder einer Benachrichtigung in der Ecke des Bildschirms. Die Nutzer können dann Ihre Präferenzen bezüglich Ihrer Verwendung von Cookies akzeptieren, ablehnen oder ändern.

 

Entdecken Didomi für die vorschriftseinhaltung

 

Das wissen Sie bereits... aber da eine Erinnerung nie schadet, sollte der Cookie-Hinweis beim ersten Besuch des Benutzers erscheinen und drei Hauptbestandteile enthalten. n der Tat, Sie müssen:

 

  • Ihre Cookie-Richtlinie angeben: d. h. alle von Ihnen verwendeten Cookies, die Kategorie, zu der sie gehören (z. B. soziale Medien oder Werbung), sowie die Möglichkeit für den Benutzer, seine Einstellungen zu verwalten. Hierfür existiert auch ein Standard, der als “Transparency and Consent Framework” (TCF) bezeichnet wird, und dem Google auch zugetreten ist.
  • Dem Benutzer ermöglichen, Präferenzen zu bestimmen: Das bedeutet, Nutzer können bestimmten Cookie-Kategorien zustimmen oder ablehnen. Es sollte jedoch nicht auf bestimmte Kategorien gelenkt werden, indem Sie standardmäßig bestimmte Felder bereits angekreuzt haben. Der Benutzer hat seine Zustimmung ausdrücklich zu erteilen.
  • Dem Benutzer erlauben, Cookies zuzustimmen: Die Erhebung seiner Einwilligung muss unmissverständlich sein. Eine stillschweigende Zustimmung oder vorab angekreuzte Kästchen sind nicht mehr erlaubt. Entscheidend ist, dass der Nutzer seine Genehmigung z. B. durch Anklicken einer Schaltfläche erteilen kann.

 

Warum sind Einwilligungsbanner für Marketer wichtig? Aus Ihrer Sicht sind Cookies natürlich unerlässlich, um Ihren Benutzern die beste Servicequalität zu bieten. Das umfasst unter anderem die Personalisierung der Seite, Erfassung des Warenkorbs und Anpassung an die geografische Position der Benutzer.

 

Nebenbei ist auch wichtig, Ihren Nutzern eine richtige Wahl zu geben, und das wird noch von zu wenigen Marken richtig gemacht. Hier folgt eine Liste von Beispielen, in denen Nutzern nicht immer richtig informiert werden, oder keine richtige Wahl haben, was Cookienutzung angeht.

 

Entdecken CMP

 

17 Beispiele für Banner zur Erfassung der Cookie-Genehmigung

 

Blinkist


 

Blinkist macht es kurz und bündig – perfekt passend zum Bücher-Angebot. Die Einwilligung-Schaltfläche gleicht dabei dem Design der Webseite. Ein Pluspunkt ist definitiv auch die Möglichkeit, die Cookie-Hinterlegung abzulehnen.

 

True Fruits


 

 

Der Banner ist nicht zu übersehen und dabei ist die Farbwahl natürlich nicht umsonst – schwarz auf weiß. True Fruits hat sich jedoch keinen originellen Text für die Cookie-Einwilligung überlegt, kommt aber schnell auf den Punkt. Bei einem Klick auf “Ja, ich will” ist man sich sicher seinem Einverständnis bewusst. Leider ist es hier unmöglich, Cookies zu verweigern. 

 

Skyscanner

 

 

Skyscanner setzt bewusst darauf, vor Seitennutzung die Cookie-Einwilligung einzuholen. Es fällt sowohl das Design auf, als auch die Tatsache, dass kein Browsen ohne die Zustimmung zu notwendigen Cookies möglich ist. Die Datenschutzeinstellungen können abgeändert werden, aber auch hier fehlt die Möglichkeit Cookies direkt abzulehnen. 

 

Airbnb


 

Das Design ist schlicht, modern und hebt sich ab. Als Benutzer hat man die Möglichkeit, die Einstellungen zu ändern. Man hat aber nicht die Wahl Cookies vollkommen abzulehnen. Vorsicht ist geboten – denn in den Einstellungen sind die zusätzlichen Cookies bereits aktiviert. Diese müssen somit deaktiviert werden. 

 

Holidu


 

Holidu hat sich dafür entschieden, es diskret zu halten. Das Design des Banners ist zwar einfach, aber er hebt sich trotz Weiß auf Weiß ab. Holidu hat Wert darauf gelegt, den Cookie-Hinweis auf natürliche Weise in seine Website zu integrieren, was wir für ein gelungenes Ergebnis halten.

 

Allerdings ist auch hier die Ablehnung der Hinterlegung von Cookies unmöglich. Die spezielle Seite verweist Sie auf die Datenschutzrichtlinien für die von Holidu verwendeten Tools und auf Ihre eigene Konfiguration Ihres Internetbrowsers.

 

Burger King


 

Das Auge des Benutzers wird trotz des Hintergrundes direkt auf den Brownie beziehungsweise die Cookies gelenkt. Die Meldung weist Sie ausschließlich darauf hin, dass Sie Cookies akzeptieren. Sie können sie aber nicht ablehnen, und werden lediglich auf die Datenschutzerklärung verwiesen. Diese Art der Einwilligung ist zwar verbreitet, aber bald nicht mehr zulässig.

 

Otto


 

Otto hat sich für eine schlichte Variante entschieden. Farblich hebt sich der Banner zwar nicht ab, aber dank des Kekses fällt er trotzdem ins Auge. Der Blick fällt rasch auf die Einwilligungsschaltfläche, allerdings wird die Ablehnung der Cookies im Text auch ausreichend hervorgehoben.

 

Es besteht zwar keine Möglichkeit, Cookies individuell anzupassen, aber im weiteren Schritt wird der Seitenbesucher auch auf die eigenen Browsereinstellungen hingewiesen. 

 

Drogeriemarkt (DM)


 

 

Benutzer haben es einfach auf der DM-Webseite. Die Zustimmung und Ablehnung sind simpel und kommen ohne zahlreiches Klicken aus. Wie bei vielen anderen Anbietern hebt DM zwar die Zustimmen-Schaltfläche hervor, es wird aber nicht aggressiv dafür geworben. Es wurde auf ein relativ benutzerfreundliches Design geachtet – das “Nein, Danke” ist nicht zu übersehen.  

 

Kitchen Stories

 


Möchten Sie Ihre Benutzer dazu verpflichten, Ihre Cookies zu erlauben oder teilweise abzulehnen, bevor Sie ihnen den Zugang zu Ihrer Website gestatten? Das ist das Design von Kitchen Stories, im Vergleich zu simplen Bannern, eine gelungene (wenn auch ein wenig nervige) Variante. Allerdings besteht auch hier auf der ersten Ebene keine Möglichkeit der Ablehnung. 

 

Nespresso



Benutzer sehen es weiß auf Schwarz – die Cookie-Hinweise. Mit der Farbwahl kann der Banner natürlich nicht übersehen werden. Dabei lässt sich auch kaum übersehen, dass die Aufmerksamkeit auf die “Akzeptieren”-Schaltfläche geleitet wird.

 

Wir finden es gut, dass dabei nicht auf eine Schaltfläche für “Ablehnen” verzichtet wurde. Das Banner nimmt zwar einen größeren Bereich ein, der Benutzer wird jedoch trotzdem nicht am Browsen gehindert.

 

N26


 

Die N26 nutzt modernes, schlichtes Design für den Cookie-Hinweis, das perfekt auf der Webseite integriert ist. Auf Inhalte kann nur nach der Zustimmung der Cookies zugegriffen werden.

 

Es besteht hier die Möglichkeit, Cookie-Einstellungen anzupassen, aber auch hier gibt es keine Option diese abzulehnen. Man wird dabei nur auf die eigenen Browsereinstellungen hingewiesen, was schade ist.

 

Haribo


 

Das Banner überdeckt zwar einen größeren Bereich, trotzdem steht es dem Besucher frei, durch die verschiedenen Seiten zu stöbern. Das Augenmerk wurde auf die unterschiedliche Farbwahl der Schaltflächen gerichtet. Dabei soll der Grünton den Blick auf die Zustimmung richten.

 

Es besteht zwar die Möglichkeit, Cookies individuell anzupassen, und man erhält eine genaue Einsicht, was die einzelnen Kategorien beinhalten, aber die Option zur Ablehnung der Cookies fehlt auch hier. 

 

Nordsee


 

Das Design ist schlicht aber effektiv. Der Blick fällt schnell auf die rote “Akzeptieren-Schaltfläche”. Auf der Webseite von Nordsee haben die Benutzer die Wahl, allen Cookies oder lediglich den Notwendigen zuzustimmen. Es besteht jedoch keine Möglichkeit, die Datenerfassung abzulehnen.

 

Vapiano

 


 

Bei der Farbwahl und dem Design wurde alles darauf gesetzt, dass es sich natürlich auf seinem Standort einfügt. Trotzdem fällt der Blick schnell auf den vorhandenen Keks. Die Ablehnung der Cookies ist allerdings nicht möglich. Die entsprechende Seite verweist Sie auf die Cookie-Richtlinien der von Vapiano verwendeten Technologien.

 

Alnatura

 

 

Das Banner überdeckt zwar den obersten Bereich, trotzdem steht es dem Besucher frei, durch die verschiedenen Seiten zu stöbern. Anders als beim vorhergehenden Beispiel von Haribo, sind beide Schaltflächen gleich gefärbt und lenken den Blick nicht zwingend auf die Zustimmung aller Cookies.

 

Es besteht auch hier die Option, die Cookie-Einstellungen anzupassen. Man erhält eine genaue Einsicht, was die einzelnen Kategorien beinhalten, aber die Option zur Ablehnung der Cookies fehlt auch hier. 

 

Duden


 

Die Farbwahl ist im Einklang mit dem Webseiten-Design. Der Nutzer hat die Möglichkeit, die Cookie-Einstellungen individuell anzupassen. Es können alle akzeptiert oder abgelehnt werden. Das einzige, was fehlt, ist die Schaltfläche "Verweigern" und eine Möglichkeit, das Fenster zu schließen, um weiter zu browsen.

 

Willhaben

 

 


Das Design ist zeitgemäß und die Farbwahl im Einklang mit der Gestaltung der Webseite. Der Text beschreibt die Verwendung von Cookies klar und transparent. Auf erstem Niveau befindet sich zwar keine Schaltfläche für das "Verweigern", jedoch kann man Cookies sehr einfach in den erweiterten Einstellungen ablehnen.

 

Noch besser – man kann auch der Datenerfassung der Partner von Willhaben ganz individuell zustimmen oder ablehnen. Des Weiteren respektiert das Anzeigenportal die Entscheidung der Benutzer, indem standardmäßig nichts vorangekreuzt ist. Wichtig ist, hier zu erwähnen, dass Willhaben unsere CMP benutzt. 

 

Entdecken CMP

 

Wie wir, bei Didomi, ihnen helfen können

 

Sie haben jetzt ein paar Beispiele vor Augen, wie deutsche und ausländische Unternehmen in Bezug auf Cookie-Banner vorgehen. Manche davon sind personalisierbar und funktionell, wodurch die Internetnutzer frei entscheiden können... während andere es noch nicht sind.

 

Zweifellos unterliegen nicht alle diese Unternehmen den gleichen Vorschriften, nicht alle verwenden Tracker und Cookies auf die gleiche Weise. Einige verwenden spezialisierte externe Lösungen (wie Didomi), während andere Firmen eine interne Lösung einsetzen, die sich einfach auf ihre Datenschutzbestimmungen bezieht. Das bezieht sich nur auf den ersten Schritt der Einwilligung.

 

Die aktuellen Richtlinien erfordern, den Zweck der Datenerfassung zu erläutern oder die Möglichkeit, Cookies individuell zu akzeptieren oder abzulehnen. Nehmen Sie sich die Zeit, daran zu arbeiten. Es ist sowohl für die Wirksamkeit Ihres Online-Marketings als auch für das Benutzererlebnis wichtig.

 

Transparenz schafft Vertrauen, was sich wesentlich auf Ihr Markenimage und Ihre Erträge auswirken wird! Können wir Ihnen dabei behilflich sein?

 

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